Chi-Sushi             Kellereistrasse 16   67433 Neustadt     06321 4844122    

Sushi

> Der Verzehr von Sushi

Sushi wird kalt gegessen, meist auf Holzplatten angerichtet und zusammen mit einer Schale Sojasauce serviert, in die ein wenig Wasabi (scharfer grüner Meerrettich), eingerührt wird. Stilecht isst man Sushi natürlich mit japanischen Essstäbchen. Einfach die Sushi in die Sojasaucen-Wasabi-Mischung tunken. Nigiri werden dabei nicht mit der Reis-, sondern mit der Belagseite in der Sojasauce gedippt. Auch hier gilt: Niemals die Sojasauce direkt über das Sushi giessen! Grosse Sushi-Stücke können mit der Hand gegessen werden. Zwischen dem Verzehr der einzelnen Sushi empfiehlt es sich, ein Stück eingelegten Ingwer (Gari) zu essen. Das neutralisiert den Geschmack.

Zu Beginn einer Sushi-Mahlzeit wünschen sich die Japaner übrigens nicht „Guten Appetit, sondern sagen „Itadakimasu“. Das bedeutet so viel wie „Ich fange an zu essen“. Zum Abschluss beendet der Japaner mit dem Spruch „Gochiso sama deshita“ – „Danke für den Schmaus“ – das Essen.

> Was passt zu Sushi?

Zu Sushi trinken die Japaner häufig Sencha-Tee, japanischen grünen Tee. Anstelle des Tees wird oft auch Sake, der japanische Reiswein, serviert, der entweder als Aperitif vor der Sushi-Mahlzeit oder zu den Sushi genossen wird. Die Japaner schenken sich Sake gegenseitig ein und prosten sich mit dem Wort „Kanpai“ zu. Jeder achtet dabei darauf, dass die Gläser des anderen voll bleiben. Sich selbst lässt man einschenken. Auch der japanische Suppen-Klassiker, die Miso-Suppe, darf natürlich nicht fehlen. Sie wird mit Tofu und Sojabohnenpaste zubereitet und entweder zu oder nach der Sushi-Mahlzeit gegessen.

 > Nigiri Sushi

Für diese Sushi wird der Sushi-Reis mit den Händen geformt. Der wichtigste Belag bei dieser Art von Sushi sind Fisch und Schalentiere. Für die Qualität sind der Belag, die Frische der Zutaten und das Geschick, den Sushi-Reis zu formen, entscheidend.

> Maki Sushi

Reishäppchen, die in Nori gerollt sind, nennt man Maki Sushi. Die Reishäppchen werden in geröstete mineralstoff- und vitaminreiche Algenblätter (Nori) gewickelt. Maki werden nach Inhalt, Größe und Form unterschieden: Tekka-Maki sind Sushi-Röllchen mit Thunfisch, Kappa-Maki werden mit Gurkenstreifen und Kampyo-Maki mit gewürzten Kürbisstreifen gefüllt.

> Temaki Sushi

Besonders einfach ist die Zubereitung und das Essen von Temaki Sushi. Diese handgerollten Sushi in Tütenform eignen sich optimal für Partys, Buffets und als Finger Food. Sie können je nach Belieben mit verschiedenen Gemüsesorten (z. B. Avocado, Salat, Gurken, etc.) und frischem Fisch (z. B. Lachs, Garnelen etc.) sowie japanischer Mayonnaise gefüllt werden.

> Inside-Out-Rolls

Inside-Out-Rolls, auch als Ura-Maki Sushi oder California Rolls bekannt, sind eine westliche Sushi-Variante. Sie werden ebenfalls als „umgekehrte Sushi-Rollen“ bezeichnet, d.h. der Reis befindet sich auf der äusseren Schicht der Sushi-Rolle, die Noriblätter sind im Inneren.

> Wie gesund ist Soja ?

Soja enthält sehr viel Eiweiss, das in Kombination mit Getreide hochwertig ist und tierisches Eiweiss ersetzen kann. Ein hochwertiges Fettsäurespektrum mit über 50% Linol- und 8% Alpha-Linolensäure, sowie Sojalecithin machen Sojaprodukte auch diätetisch und pharmazeutisch sehr wertvoll. Bemerkenswert ist zudem der hohe Mineralstoffgehalt und hier vor allem der Reichtum an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie allen essentiellen Mikronährstoffen. Soja ist ein sehr guter Lieferant von Vitaminen, allen voran den Radikalfängern Vitamin E und den B-Vitaminen

Soja gehört zu den basischen Lebensmitteln. Es enthält praktisch keine Stärke und seine Kohlenhydrate werden sehr langsam verwertet. Sie müssen von Diabetikern nicht angerechnet werden. Soja ist glutenfrei, lactosefrei und cholesterinfrei und folglich für Zöliakiepatienten, Milchallergiker und Menschen mit erhöhten Blutfettwerten geeignet.
Im Interesse der pharmazeutischen Forschung stehen inzwischen aber auch die in Sojabohnen reichlich enthaltenen Isoflavone. Diese pflanzlichen Hormone, die Phytoestrogene, wirken auch im menschlichen Körper wie schwache Hormone. Eine auffallend geringe Brustkrebsrate bei asiatischen Frauen deutet seit längerer Zeit auf den hemmenden Effekt von Sojaprodukten auf die Ausbildung von Brustkrebs hin. Auch wenn klinische Studien bislang nicht aussagekräftig genug sind, so gibt es doch Hinweise, dass regelmäßiger Sojakonsum verschiedene klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen und Osteoporose, also den Kalziumverlust in den Knochen, verhindern kann.

 

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